DIE MENSCHENRECHTSFUNDAMENTALISTEN
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Scharia-Gerichtshöfe in Großbritannien
von N. Lightenment (P)

Im Telegraph ist ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel "Sharia - a law unto itself?" erschienen (
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/8686504/Sharia-a-law-unto-itself.html). Für alle, die des Englischen nicht mächtig sind, fasse ich einige der mir am interessantesten erscheinenden Stellen zusammen:

- Als Fallbeispiel wird geschildert, wie Jameela, die mehrfach von ihrem Ehemann geschlagen und mit dem Tode bedroht wurde, sich an ein britisches Scharia-Gericht wegen einer Scheidung wendet. Es wird seitens des Telegraph darauf verwiesen, dass ein Mann, der sich scheiden lassen möchte, diesen Weg nicht bestreiten müsste (er kann sich nach islamischem Recht gewissermaßen selbst scheiden). Die Richter in Jameelas Fall scheinen zwar durchaus Mitleid mit ihr zu haben, wollen sie aber doch dazu drängen, ihr Anliegen zu überdenken - der Kinder wegen. Die Fassade einer herzlichen Beziehung sollte aufrechterhalten werden, damit die Eltern die Kinder nicht streiten sehen.
- Michael Nazir-Ali, der aus Pakistan stammende ehemalige Bischof von Rochester, wies vor drei Jahren darauf hin, dass Scharia-Gerichte von einer Ungleichheit zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen einerseits und Männern und Frauen andererseits ausgingen.
- Letzten Monat hängten radikale Muslime in Londoner Vierteln Plakate auf, die erklärten, man befände sich nun in einem scharia-kontrollierten Bereich, in dem Alkohol, Glücksspiel und Musik verboten wären. Die Polizei entfernte später die Plakate.
- In bestimmten Gegenden werden Poster für Bademoden so übersprüht, dass die dargestellten Models mit Burka beleidet sind.
- In einer Schule versicherte die Schulleitung den muslimischen Eltern darüber zu wachen, dass an ihre Kinder im Ramadan kein Essen ausgegeben werde. Eine säkulare Behörde hat also damit die Aufgabe übernommen, die Einhaltung religiöser Regeln zu überwachen (unabhängig vom Willen der Betroffenen).

Den Rest bitet selbst lesen, es ist wirklich sehr interessant.
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Tabu
08.08.2011 22:02:37
ausgegrenzt
Wirklich erschreckend. Zu letzterem Beispiel fällt mir etwas ein, das zwar nicht neu ist, aber immer wieder stimmt: Es kann nicht sein, dass viele Islamimkritik-Gegner in Talkshows einerseits beklagen, dass die Gesellschaft dauernd einen Unterschied mache zwischen "denen" und "uns" - und sich an diesem Beispiel zeigt, dass dieser Unterschied hier höchst freiwillig betont wird.

Arme, muslimische Kinder, denen eventuell gegen ihren Willen verboten wird, sich an einem anstrengenden Schultag zu stärken! Ist das nicht gesundeitsgefährdet? Und Moment mnal, müssen Kinder überhaupt fasten? Und wenn ja, was zur Hölle hat Allah davon?!
1 Elemente gesamt
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